Erkältung oder Grippe?

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Erkältung oder Grippe?

Eine Erkältung beginnt in der Regel langsam und äußert sich häufig durch Kratzen im Hals, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Zumeist halten die Symptome etwa 7 Tage an.

Durchschnittlich 2-3 Erkältungen hat jeder Erwachsene pro Jahr. Bei Kindern können es bis zu 11 Erkältungen pro Jahr sein.

Was tun, wenn es einen erwischt hat?

Trinken Sie ausreichend. Ca 2 Liter Wasser oder heißer Tee sind ideal.

Ein heißes Bad kann Erkältungssymptome lindern. Nur bei Fieber sollten Sie unbedingt darauf verzichten.

Nasentropfen lassen geschwollene Schleimhäute abschwellen und das Atmen fällt wieder leichter. Aber denken Sie immer daran, ein zu häufiger Gebrauch kann die Schleimhäute austrocknen und es kann zu Abhängigkeit kommen. Daher nie länger als eine Woche anwenden!

Lutschtabletten lindern Halsbeschwerden. Es gibt natürliche mit z.B. Salbei oder bei stärkeren Beschwerden solche, die den Rachen betäuben.

Im Gegensatz zu einer Erkältung beginnt eine echte Grippe meist innerhalb kurzer Zeit mit starkem Krankheitsgefühl sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Auch Fieber tritt bei einer Grippe deutlich häufiger auf. Es ist eine Abwehrreaktion des Körpers und hilf durch Beschleunigung von Stoffwechselvorgängen die Viren zu bekämpfen. Bei leichtem Fieber sind daher spezielle Maßnahmen nicht notwendig. Sollte die Temperatur jedoch über 39° Celsius steigen, können Wadenwickel oder fiebersenkende Medikamente wie Paracetamol oder Ibuprofen helfen.

Bis zu 60.000 Menschen über 65 Jahren sterben jährlich an Grippe. Dies betrifft besonders Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen, Diabetes oder Herzerkrankungen.

Häufiges Händewaschen sowie Abstand halten sind ein guter Schutz gegen Erkältung und Grippe.

Die beste vorbeugende Maßnahme, um schwere Verläufe einer Grippe zu vermeiden ist die Impfung.

Da sich Grippeviren ständig verändern, muss der Grippeimpfstoff von Jahr zu Jahr angepasst werden und die Impfung muss jedes Jahr erneuert werden.

Die beste Zeit sich impfen zu lassen ist im Oktober und November noch bevor die eigentliche Grippesaison los geht. Der Körper benötigt etwa 14 Tage nach der Impfung, um einen Schutz aufzubauen.

Da ältere Menschen, chronisch Kranke und Schwangere ein besonders hohes Risiko für schwere Verläufe haben, wird ihnen in den meisten Ländern die Priorität bei der vorbeugenden Impfung gegen Grippe eingeräumt.

Auch medizinisches Personal sollte sich zum eigenen, aber auch zum Schutz der von ihnen betreuten Risikogruppen impfen lassen.  

Personen mit viel Kontakt zu anderen im beruflichen Umfeld, sollten sich ebenfalls gegen die Grippe impfen lassen.

Alle Grippeimpfstoffe sind gut verträglich. Gelegentlich treten leichte Symptome wie Abgeschlagenheit, Kopf und Gliederschmerzen oder leichtes Fieber nach der Impfung auf.

Für Personen ab 60 Jahren steht ab dieser Saison (2021/2022) erstmals ein neuer, tetravalenter Hochdosis-Grippeimpfstoff zur Verfügung. Er enthält die vierfache Antigenmenge.

Für Personen mit einer schweren Hühnereiweißallergie stehen ebenfalls spezielle Impfstoffe zur Verfügung.

Bei Fragen zum Thema sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne!

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